Wednesday, 4 March 2015

Complaining with Time Limit

Was denkt Ihr, wie viel Jammern an einem Tag erlaubt sein sollte?

Glasses: Lewi's / Scarf: Tommy Hilfiger / Shirt: Céline / Jacket: Mango /
Bag: Chanel / Denims: Gina Tricot / Shoes: Zign

Denn ich weiß nicht, was in Eurem Leben so abläuft, aber in meinem Umfeld gibt es durchaus Menschen, von denen ich den Eindruck habe, dass sie gerne jammern. Sie erzählen lange und breit von all den Dingen in ihrem Leben, die sie weniger freuen und die umfassen jeweils ein durchaus breites Spektrum.

Nun habe ich selbstverständlich Verständnis für die Unbilden des Lebens und absolutes Mitgefühl mit jenen, die vom Schicksal nicht ganz so gesegnet sind. Allerdings entsteht bei mir manchmal der Eindruck, dass gerade die Menschen, dem Jammern ganz besonders gerne frönen, bei denen die Gründe zu klagen, aus meiner Sicht eher dünner gesät sind. Selbstverständlich maße ich mir hier jedoch kein Urteil an, denn ich stecke natürlich in keinem Menschen drin.

Daher schlage ich auch nur manchmal vor, was ich selbst beherzige - zumindest soweit es irgendwie geht: nämlich das Jammern auf maximal 20 Minuten am Tag zu begrenzen und die restlichen 23 Stunden und 40 Minuten das Augenmerk auf die schönen und erfreulichen Dinge des Lebens zu richten.

Jammert Ihr gerne? Welche Einstellung habt Ihr jammernden Menschen gegenüber? Was würdet Ihr gerne zeitlich limitieren?

Ich hoffe jetzt nur, dass es in Bezug auf Chanel nichts mehr zum Jammern gibt, nachdem ich Chanel mit der roten Shopping Bag noch mal eine Chance gegeben habe und die ich heute zu meinem Outfit mit der blauen Flare Jeans, der schwarzen Fransenlederjacke, dem weißen Céline-Shirt, dem roten gemusterten Schal und meinen schwarzen Keil-Stiefeletten trage. Aber was ich im Chanel Shop erlebt habe, als ich meine dort meine schwarze 2.55 zur Reparatur gegeben und meine neue Tasche entdeckt habe, erzähle ich Euch im nächsten Post …


What do you think how much complaining should be allowed during one day?

Now I don't know how it is in your life, but in my environment there are definitely people of whom I have the impression they like to complain. They tell a long rigmarole about all the things in their lives they please them less and this in a quite wide range.

Of course, I have an understanding for the rigors of life and absolutely sympathy with the people are not as blessed by fate. However, sometimes I get the impression that especially the people are complaining with pleasure when the reasons for this in my point of view are not that horrible. Naturally, I don't deliver any judgment, because I don't live the life of that person.

Therefore, I make only sometimes the proposal I follow personally as far as possible: namely, to limit the complaining to a maximum of 20 minutes per day and take the attention for the remaining 23 hours and 40 minutes of each day to concentrate on the beautiful and enjoyable things in life.

Do you like it to complain? What is your attitude towards complaining people? In which context would you like to limit the time?

I hope that this time there are no more reasons to complain related to Chanel after I gave Chanel with the red shopping bag a new chance, which I wear today with to my outfit with the denim flared pants, the black fringe leather jacket, the white Céline shirt, the red patterned scarf and my black wedge ankle boots. But what I have experienced in the Chanel shop, when I brought my black 2:55 in repair and discovered this new bag, I will tell you in the next post ...






There is no reason to complain in Bavaria near the Alps -
even when they are still covered with snow

Sunday, 1 March 2015

Shades of Grey

Könnt Ihr Euch vorstellen, warum ich heute eine graue Sonnenbrille trage?

Cap: Gaastra / Glasses: Ray-Ban Folding Wayfarer / Sweater: Acne /
Bag: Céline / Skirt: Asos / Shoes: Zign

Nun weiß ich ja nicht, ob Ihr ebenfalls von dem derzeitigen Hype von „Shades of Grey“ angesteckt wurdet und nicht nur das Buch gelesen, sondern auch den entsprechenden Film im Kino angeschaut habt. Und natürlich könnte man jetzt annehmen, dass meine graue Sonnenbrille deswegen auf meiner Nase sitzt, weil man den Titel der Trilogie beinahe so übersetzen könnte.

Tatsächlich gibt es wirklich Gründe, warum ich mich heute für genau diese Sonnenbrille entschieden habe, und eventuell habt Ihr selber in dieser Hinsicht bereits Hypothesen.

Vielleicht vermutet Ihr, dass ich vermeiden möchte, dass man mich ständig auf der Straße anspricht, und ich mir durch die Sonnenbrille eine gewisse Anonymität schaffe. Ehrlich gesagt muss ich diesbezüglich aber kaum Vorsorge treffen, denn von dem Status irgendwelcher Berühmtheit bin ich meilenweit entfernt. Trotzdem fühle ich mich ganz wohl damit, dass mir die Sonnenbrille einen gewissen Erkennungsschutz bietet.

Und leider habe ich die Angewohnheit, viel und gerne zu blinzeln, was sich auf Fotos eher weniger gut macht, nur dass es die Anzahl der verwendbaren Bilder stark dezimiert. Aber wenn ich auf meinen Bildern eine Sonnenbrille aufhabe, erhöhe ich durch diese Maßnahme die Anzahl der Bilder, die ich für meine Posts hernehmen kann.

Da ich jedoch ein großer Fan von Sonnenbrillen bin und eine wachsende Sammlung dieser getönten Nasenfahrräder besitze, macht es mir zum Glück immer eine besondere Freude, die jeweils passende Sonnenbrille zum Outfit auszusuchen.

Heute war für mich die Auswahl der Sonnenbrille von vornherein eine klare Entscheidung, denn seit ein paar Tagen bin ich die stolze Besitzerin dieser grauen Ray-Ban Folding Wayfarer, die mir als Wayfarer-Klassiker schon lange gefällt und die ich Euch hier mit großem Vergnügen zeige. Ob ich allerdings auch ein Fan von „Shades of Grey“ bin, kann ich nicht sagen, denn bisher hatte ich weder das Bedürfnis das Buch zu lesen noch den Film anzuschauen.

Warum tragt Ihr Sonnenbrillen? Wie findet Ihr „Shades of Grey“? Welche Angewohnheit habt Ihr, wenn man Euch fotografiert?

Und jetzt hoffe ich bloß, dass ich mit meiner schwarzen Bommelmütze, dem gelben Oversized-Pulli von Acne, dem schwarzen Lederrock und den schwarzen Booties den richtigen Rahmen für meinen neuen Sonnenbrillen-Schatz schaffen konnte …


Can you imagine why I wear grey sunglasses today?

Now I don't know whether you were also infected by the current hype of "Shades of Grey" and you have not only read the book, but also watched the corresponding movie. And of course, one might assume that I wear my grey sunglasses on my nose because you could also name them as grey shades.

Indeed, there are really reasons why I decided to wear just these sunglasses and maybe you have already a few conjectures.

Perhaps you think that I'd like to avoid that people identify me on the street and that I create anonymity with the sunglasses. But to be honest in this respect I have hardly take precautionary because the status of any celebrity is far away from me. Nevertheless, I feel quite comfortable with the fact that my sunglasses provide some recognition protection.

Further I have unfortunately the habit to blink a lot, which looks rather less well on photos - this habit is only decimating the number of usable photos. But if I wear sunglasses, I raise with this measure the number of pictures I can use for my blog posts.

However, as I'm a big fan of sunglasses and own a growing collection of them, fortunately it's always a great pleasure for me to choose the sunglasses for my outfit.

Today from the outset the selection of my sunglasses was a clear decision, because since a few days I'm the proud owner of this grey Ray-Ban Folding Wayfarer. which I like due to the Wayfarer classic shape already since a long time. Therefore, I present you here proudly the newest member of my sunglasses collection. Whether I'm also a fan of "Shades of Grey", however, I don't know because so far I neither had the desire to read the book nor to watch the movie.

Why do you wear sunglasses? How is your opinion about "Shades of Grey"? What habits do you have when photos are taken from you?

And now I just hope that I was able to create the perfect frame for my new sunglasses with my black bobble cap, the yellow oversized sweater from Acne, the black leather skirt and the black booties ...

 


I like my grey shades and present them proudly
on the stairs to an old Bavarian town wall

Thursday, 26 February 2015

Chanel Bag Experience

Seid Ihr der Meinung, dass teure Designer-Taschen ihr Geld wert sind?

Cap: H&M / Glasses: Lewi's / Shirt: Bonprix / Jacket: Armani /
Bag: Chanel / Denims: LTB / Sneakers: Adidas

Nun weiß ich nicht, ob Ihr ebenfalls eine Schwäche für Taschen habt - so wie ich. Doch während ich früher Taschen günstig, in Massen und gerne jeweils extra passend zum Outfit gekauft habe, entschied ich vor einigen Jahren nicht nur aus Platzgründen mein Kaufverhalten in Bezug auf Taschen massiv zu ändern.

Umgesetzt hat mein Vorsatz für mich bedeutet, dass ich nicht bei jeder Tasche, die nur mir annährend gefiel, auf der Stelle meinen Geldbeutel zückte. Stattdessen habe ich einfach ein wenig gespart und dann nach einiger Zeit jeweils in eine Designer-Tasche nach meinem Geschmack investiert.

Eine Weile war ich absolut stolz auf mich über meine neue Taschenkauf-Methode, bis ich vor ein paar Tagen einen richtigen Schreck bekam. Denn an meiner nicht gerade billigen, original in einem Chanel-Shop erstandenen Chanel-Tasche, die ich nicht nur hege und pflege, sondern fast schon wie meinen Augapfel hüte, ist zu meinem großen Bedauern eine Steppnaht aufgegangen.

Und obwohl mir der Chanel-Shop, in dem ich die Tasche gekauft habe, zuvorkommend und freundlich eine ordnungsgemäße Abwicklung meiner Reklamation zugesichert hat, bin ich immer noch so enttäuscht über diesen Qualitätsmangel, dass ich mir überlege, ob solche Mankos auch bei wesentlich günstigeren, doch durchaus auch ansehnlichen Taschen vorkommen und ob das Preis-Leistungs-Verhältnis von solch teuren Taschen generell passt.

Für was habt Ihr eine Schwäche? Wie sieht Eure Taschensammlung aus? Bei welchen Taschen findet Ihr das Preis-Leistungs-Verhältnis angemessen?

Und vermutlich könnt Ihr Euch jetzt denken, warum ich zu meiner Chanel-Tasche heute das weiße T-Shirt mit genau diesem Comic-Aufdruck angezogen habe. Keine Bedeutung hat es allerdings, dass ich dazu eine rote Mütze, die weiße Armani-Daunenjacke, die blaue Skinny und die weißen Stan Smith von Adidas trage …


Do you have the opinion that expensive designer bags are worth the money?

Now I don't know if you also have a weakness for bags - as I have. But after in the past I bought bags cheap and en masse and often only matching to one outfit, I decided some years ago not only for reasons of optimising storage to change my bags buying behavior dramatically.

Implemented my intent has meant that I didn't longer pull out on the spot my wallet for every cheap bag that I liked. Instead, I just saved my money for a while and then invested after some time in a designer bag accordingly my taste.

For a while I was quite proud of myself about my new bag purchase method, until I got a real shock a few days ago. Because my not really cheap, original in a Chanel shop purchased Chanel bag, for which I care in the best possible way, to my great regret has a broken stitching.

And although the Chanel store where I bought the bag promised courteous and friendly the the damage rectification, I am still so disappointed with this quality defect that I'm considering whether such shortcomings also happen with much cheaper, but also quite good-looking bags and whether the price-performance ratio of such an expensive bag fits in general.

For which things do you have a weakness? How does your bag collection look? For which bags do you think is the price-performance ratio appropriate?

And probably now you may know why today I put on the white t-shirt with exactly this comic print together with my Chanel bag. However, it doesn't have any meaning, that I wear additional a red cap, the white Armani down jacket, the blue skinny and the white Stan Smith Adidas sneakers ...



There is a connection between my shirt and my experience with my Chanel bag

Monday, 23 February 2015

Desire to Look Older

Sucht Ihr händeringend Tipps, wie man sich älter machen kann, als man eigentlich ist?

Glasses: Prada / Dress: Bonprix / Watch: Breitling /
Bag: Céline / Booties: Gina Tricot

Dann freue ich mich, dass ich Euch mit ziemlicher Sicherheit helfen kann!

Vermutlich wisst Ihr ja bereits, wie gerne ich Biografien lese, und im Moment bin ich sehr gefesselt von Stefan Zweigs Erinnerungen, die er in dem faszinierenden Buch „Die Welt von gestern“ niedergeschrieben hat.

Stefan Zweig schildert unter anderem mitreißend das Leben in Wien vor der Wende zum 20. Jahrhundert und berichtet in diesem Zusammenhang auch von einem ganz besonderen Phänomen.

Denn zu dieser Zeit war es alles andere als wünschenswert, jung auszusehen, weswegen die Zeitungen voll mit Tipps waren, um wenigstens dem Anschein nach älter zu wirken. Um das zu erfüllen, wurden beispielsweise lange Bärte empfohlen und auch das Tragen von Brillengläsern, selbst wenn das aus sehtechnischen Gründen gar nicht notwendig war. Auch wurde man allgemein dazu angehalten, sich beim Gehen nur im sehr gemäßigten Tempo fortzubewegen, da schnelles Laufen den unerwünschten Rückschluss auf jugendliche Leichtigkeit befürchten ließ.

Während ich diese Passagen las, war ich zuerst erstaunt und musste dann darüber schmunzeln, wie sehr sich der Zeitgeist geändert hat. Schließlich wünscht sich heute - im Gegensatz zu damals - vermutlich fast jeder, solange wie möglich jung auszusehen. Und die beliebte Frage, wie alt man sein Gegenüber schätzt, beantworte zumindest ich grundsätzlich mit einem großzügigen Abschlag zum von mir eigentlich vermuteten Alter, um zu vermeiden, mein Gegenüber mit einer zu hohen Annahme an Lebensjahren zu verletzen.

Ich bin gespannt, ob der derzeitig vorherrschende Wunsch andauern wird, so lange wie möglich der Ausbund an Jugendlichkeit zu sein, denn eigentlich finde ich es schade, dass man darüber mitunter die Lebenserfahrung und Weisheit des Alters zu wenig wertschätzt oder sogar ganz vergisst.

Hofft Ihr, dass Ihr jünger ausseht, als Ihr eigentlich seid? Was macht Ihr, um jung zu bleiben? Was schätzt Ihr am Alter?

Zum Glück muss ich mich gar nicht anstrengen, um älter auszusehen, denn heute ist der Tag, der ein weiteres Jahr zu meinem Leben hinzuzählt. Und deswegen habe ich mir auch nicht den Kopf zerbrochen, ob mich mein Outfit nun älter oder jünger macht, sondern zeige Euch einfach mein weißes Kleid mit der schwarzen Schärpe, dass ich gestern zusammen mit den schwarzen Glitzer-Peeptoe-Booties und meiner schwarzen Céline Trapeze auf meiner vorverlegten Geburtstagsparty getragen habe ...


Are you also looking desperately for tips how you look older as you are in reality?

Then I am glad that I assume I can help you with your desire!

Probably you know already how much I like reading biographies and right now I'm very fascinated by the memories of Stefan Zweig with the title "The World of Yesterday".

Stefan Zweig describes, among other interesting things, how life was in Vienna before the turn of the 20th century and reported in this context a very special phenomenon.

Because at that time it was anything but desirable to look young, so the newspapers were full of tips for looking older. For example long beards were recommended and also to wear glasses, even if this was not necessary due to debility of sight. Also one was generally encouraged to move around while walking only in very moderate pace as fast marching let fear the adverse inference to youth ease.

As I read this passage, I was first surprised and then had to smile about how much the zeitgeist has changed. Today almost everyone wants to look young as long as possible. And the popular question how old I estimate my counterpart, I normally answer with a generous discount of 10 years to the age I really assume, in order to avoid hurting my counterpart with a too high number of years.

I am curious if the currently prevailing desire to be the paragon of youthfulness will continue in the next future, because actually I think it's a shame that sometimes life experience and wisdom of age gets too little appreciation or even has been completely forgotten.

Do you hope you look younger as you are in reality? What do you do to stay young? What do you appreciate on old age?

But I did not try to look older, because today is the day that adds another year to my age. And therefore I have not agonised, if my outfit makes me older or younger. I just show you what I have worn yesterday on my preponed birthday party: namely my white dress with black sash, the black glitter peep toe booties and my black Céline Trapeze ...

  

I know for sure that today I'm a year older than yesterday