Thursday, October 23, 2014

Unexpected Answer for a Love Note

Erreicht Ihr mit Euren Liebesbotschaften immer das, was Ihr erwartet?

Cap: Ganni / Glasses: Marc Jacobs / Shirt: Only / Cardigan: Only
Bag: Céline / Pants: Gina Tricot / Shoes: Tamaris

Denn die Frau eines meiner Arbeitskollegen hat es zur Zeit nicht ganz einfach. Daher überlegte sich mein Arbeitskollege vorgestern eine besondere Überraschung und schrieb: „Mein Liebes! Was hältst Du davon, wenn nur wir zwei uns zu Deiner und zu meiner Entlastung heute Abend in der Stadt zu einem Candle-Light-Dinner treffen?“ Mein Kollege ergänzte noch ein paar außerordentlich liebevolle und sehr persönliche Worte, die ich auch aus Diskretionsgründen hier nicht wiedergeben möchte.

Nachdem mein Kollege auf Senden gedrückt hatte, wartete er ungeduldig auf eine Antwort, die jedoch wesentlich länger ausblieb, als er angenommen hatte. Als mein Kollege eben begann, sich Gedanken darüber zu machen, ob seine Frau vielleicht eine anderweitige Unterstützung von seiner Seite erhofft, und er darüber hinaus übersehen hatte, dass seine Frau derzeit Diät hielt, hörte er endlich ein Signal für eine eingegangene Nachricht.

Erwartungsvoll öffnete mein Kollege die Nachricht und las irritiert: „So sehr ich Dich schätze, aber ich finde ein Candle-Light-Dinner ist dann doch etwas zu viel.“ Diesen Satz verstand mein Kollege gar nicht. Warum erteilte ihm seine Frau nur eine solche Abfuhr?

Etwas ratlos blickte mein Kollege daher auf das Display und lachte plötzlich lauthals auf. Dann rief er aus: „Ach so, jetzt checke ich, was los ist! Ich habe die Nachricht gar nicht an meine Frau sondern versehentlich an unseren Kollegen geschickt, der heute im Urlaub ist. Dass unser Kollege mit mir natürlich nicht im Kerzenlicht zu Abend essen möchte, dafür habe ich vollstes Verständnis. Auch ich würde mich dabei eher komisch dabei fühlen.“

Schnell schrieb er eine klarstellende Nachricht an den Kollegen im Urlaub und sofort danach adressierte er seinen Vorschlag mit dem Candle-Light-Dinner an seine Frau. Diesmal erwischte mein Kollege endlich die richtige Adresse und seine Frau antwortete ihm umgehend voller Freude und mit offenbar so persönlichen Worten, dass mein Kollege zwar rot wurde, aber den genauen Inhalt für sich behielt.

Wie unterstützt Ihr Eure Mitmenschen? Habt Ihr auch schon den falschen Empfänger erwischt? Was behaltet Ihr für Euch?

Und ich bin jetzt gespannt, ob ich in Bezug auf mein heutiges Outfit mit dem weißen Pulli mit den Spitzeneinsätzen, der schwarzen Hose mit den Silberknöpfen, der grau-weiß gemusterten, langen Strickjacke, der schwarzen Mütze und der schwarzen Céline Trapez eine adäquate Antwort erhalte …



Do you always achieve with your love notes what you expect?

Namely, the wife of one of my colleagues has it not so easy at the moment. Therefore, my colleague had yesterday the idea for a special surprise and wrote: "My love! What do you think if we meet us together tonight in the city for a candle-light dinner?" My colleague added a few extraordinary loving and very personal words that not only due to confidentiality reasons I don't want to mention here.

After my colleague pressed the send button, he waited impatiently for a response. But the response didn't come in as fast as he expected. As my colleague just started to worry about whether his wife had maybe hoped for another support from his side, and moreover, he perhaps overlooked that his wife currently is on diet, finally my colleague heard a signal for an incoming message.

Full of expectation my colleague opened the message and read irritated: "As much as I appreciate you, but I find a candle-light dinner is a bit too much." My colleague was not able to understand this sentence. Why his wife gave him such a rebuff?

Somewhat perplexed, therefore, my colleague looked at the screen and then suddenly he laughed loudly and exclaimed: "Oh, now I caught what's going on! I didn't send this message to my wife but accidentally to our colleague who is on vacation today. That our colleague doesn't want a candlelight dinner with me I fully understand. Honestly I would also feel rather foolish if I would have a candle light dinner with him."

My colleague quickly wrote a clarifying message to our colleague on vacation and immediately afterwards he addressed his proposal for the candle-light dinner to his wife. This time my colleague finally got the right address and his wife answered him immediately with joy and apparently with so personal words that my colleague was obviously really touched, but due to comprehensible reasons he kept the exact content of the message of his wife for himself.

How do you support your fellow human beings? Have you already chosen the wrong recipient? What do you keep for yourself?

And I'm curious if I will get an adequate response regarding my outfit of today with the white sweater with the lace inserts, the black trousers with silver buttons, the gray-white patterned long cardigan, the black cap and the black Céline Trapez bag ...





I expect ... a lot!

Monday, October 20, 2014

Information Overload

Habt Ihr eine Ahnung, wie viele Informationen Ihr pro Stunde erhaltet?

Glasses: Lewi's / Necklace: Nelly / Shirt: Only / Fake Fur Jacket: Only /
Bag: Michael Kors / Denims: Replay / Boots: Francesco Morichetti

Denn ich habe kürzlich ein Zeitmanagement-Seminar besucht. Ehrlich gesagt, fand ich nicht alle Inhalte des Seminars berauschend und neu, aber da dieses Seminar im Rahmen einer Veranstaltung von einem Lieferanten veranstaltet wurde, war ich diesbezüglich nachsichtiger als gewöhnlich.

Ich hörte mir daher geduldig noch einmal an, was ich schon vor vielen Jahren gelernt habe, nämlich dass man Aufgaben bündeln und nicht immer sofort „Ja!“ schreien, soll. Viel besser fährt man nämlich, wenn man immer ein klares „Nein“ äußert - und zwar gerne mit der Ergänzung: „Momentan geht es leider nicht, aber falls sich etwas ändern sollte, gebe ich sofort Bescheid.“

Sehr interessant fand ich allerdings die folgende Statistik: Wenn man von einer gesamten Lebenszeit von 76 Jahren ausgeht, dann verbringen wir laut dieser Analyse ganze 27 Jahre mit Schlafen, 10,5 Jahre mit Arbeiten und im Schnitt in Deutschland 7,6 Jahre mit Fernsehen. Die letzte Zahl freute mich besonders, da ich nun endlich den zeitlichen Gewinn durch meine Fernsehabstinenz mit einer Zahl belegen kann.

Was mich aber wirklich faszinierte, dass laut Aussage des Trainers Menschen im Jahr 1900 innerhalb von einem halben Jahr 1.000 neue Informationen erhielten, 1960 kamen diese 1.000 neue Informationen bereits innerhalb von einer Woche zustande und heute werden wir alle offenbar mit 1.000 Informationen in einer Stunde konfrontiert!

Diese Entwicklung beschäftigt mich sehr, und ich könnte mir vorstellen, dass diese Masse an Informationen möglicherweise der Grund dafür ist, dass man von seinen Mitmenschen nicht immer die Antworten erhält, die man sich vorstellt und die man benötigt. Ich habe mir daher vorgenommen, da ich auch gelernt habe, dass der Schlüssel zum Erfolg nicht das Wissen, sondern die Anwendung ist, diese Entwicklung künftig im Hinterkopf zu behalten und damit nicht nur meinen Mitmenschen, sondern auch mir selbst gegenüber toleranter zu agieren.

Welches Seminar habt Ihr zuletzt besucht? Sagt Ihr schneller „Ja“ oder „Nein“? Was hilft Euch, Euch selbst und Euren Mitmenschen gegenüber toleranter zu sein?

Und zum Glück kommen in meinen Kleiderschrank nicht stündlich 1.000 neue Sachen, denn sonst wäre mein heutiges Outfit mit meiner neuen Lieblings-Fake-Fur-Weste, der rot-blau karierten Bluse, der wilden Replay-Jeans, den cognacfarbenen Cowboy Boot mit der üppigen Kette und meiner cognacfarbenen Michael-Kors-Tasche, zu der ich immer noch zwiespältig bin, möglicherweise eine größere Herausforderung für mich gewesen …


Have you any idea how much information you get per hour?

Recently I attended a time management seminar. Honestly, I didn't find all the contents of the seminar exhilarating and new, but since this seminar took place at an event from a supplier, I was in this respect more tolerant than usual.

Therefore, I listened patiently once more to what I have learned many years ago, namely that it makes sense to bundle tasks - but that it doesn't make sense always immediately to scream "Yes!". I heard the much better solution is always to express a clear "no" - preferred with the addition: "Currently unfortunately I don't have any chance, but if something should change, I'll let you know this immediately."

The following statistics which was shown in the seminar I found very interesting: Assuming to a lifetime of 76 years, we spend according to this analysis in sum 27 years for sleeping, 10.5 years with work and in Germany on average 7.6 years with watching TV. The last number pleased me particularly because finally now I can prove the temporal gain through my television abstinence with a number.

But what really fascinated me, that according to the coach people got in the year 1900 1000 new information within a half year; in the year 1960 this 1000 new information came within just a week - and now we all apparently get 1000 new information in one hour!

This development occupies me very much, and I can imagine that this mass of information may be a reason that we don't get from our fellow human beings all the answers we asked for and which we need. Therefore, I made the intent - as I have also learned that the key is not knowledge, but the application of knowledge leads to success - to keep this development in the future in mind and to act more tolerant not only regarding my fellow human beings, but also regarding myself.

Which seminar did you attend recently? Are you faster with saying a "Yes" or a "No"? Which methods helps you to be more tolerant for yourself and your fellow human beings ?

But fortunately in my closet doesn't come hourly 1,000 new things: otherwise my outfit of today with my new favorite fake fur vest, the red and blue plaid blouse, the wild Replay Jeans, the cognac-coloured cowboy boots with the lush chain and my cognac coloured Michael Kors bag, to which I am still ambivalent, might have been more challenging for me ...







The favourite tree of my lovely husband

Friday, October 17, 2014

Lost One’s Heart in Spain

Holt Ihr in Spanien auch Eure große Liebe ab?

Glasses: Lewi's / Sweater: Gina Tricot / Coat: River Island /
Bag: Chanel / Skirt: Gina Tricot / Shoes: Buffalo

Im Moment ist nämlich mein Kollege ein wenig aufgeregt, denn er hat sich unsterblich verliebt! Und nicht nur das: nächste Woche wird er seine Liebe sogar zu sich heimholen, und fliegt dafür extra nach Spanien.

Mein Kollege ist ja grundsätzlich ein großherziger Kerl und hat über Umwege Kontakt zu einer in Spanien beheimateten Organisation geknüpft, für die er sich sehr engagiert. Nun hat diese Organisation ein Video ins Netz gestellt, und als mein Kollege die Protagonistin darin erblickte, schmolz er auf der Stelle dahin.

Als mir mein Kollege das Video ebenfalls zeigte, und ich das zauberhaft hübsche Geschöpf erblickte, verstand ich auf der Stelle nur zu gut, warum er alle Hebel in Bewegung setzt, um seine Liebe zu sich nach Bayern zu bringen.

Zu seiner außerordentlichen Freude hat mein Kollege bereits für nächste Woche einen Flug in die spanische Hauptstadt gebucht und mit der Organisation eine Übergabe vereinbart. In diesem Zusammenhang wird er auch das Gutachten vorlegen, mit dem unser örtlicher Tierschutzverein ihm bestätigt, dass er in der Lage ist, ein ordentliches und liebevolles Zuhause zu bieten.

Jetzt kann mein Kollege es kaum noch bis nächste Woche erwarten, bis er endlich die kleine rot-weiße Katze zu sich holen kann, und ich drücke ihm schon die Daumen, dass alles so klappt, wie er es geplant hat.

In wen habt Ihr Euch unsterblich verliebt? Für was engagiert Ihr Euch? Wen hättet Ihr gerne bei Euch?

Ich hoffe, Ihr seht mir nach, dass ich heute passend zum Post in meinem Schrank nur einen Sweater mit der Fellzeichnung eines der Katze verwandten Tieres gefunden habe und dazu einen schwarzen Spitzenrock mit einem türkisen Mantel samt meinen pastellfarbenen Pumps und meiner schwarzen Chanel-Tasche trage …

Einen tollen Start ins Wochenende wünsche ich Euch!


Do you also fetch your great love from Spain?

My colleague is a little upset at the moment because he has fallen madly in love! And not only that: next week he will even bring home his love to himself, and flies therefore extra to Spain.

Basically, my colleague is a big-hearted guy and has contact to a Spanish organization for which he is very engaged. Now this organisation has published a video on the internet, and when my colleague saw the protagonist in it, he immediately felt in love.

When my colleague the video showed to me and I saw the enchanting charming creature, I understood only too well why he moves heaven and earth to bring his love to Bavaria.

To his huge joy my colleague has already booked for next week a flight to the capital of Spain and agreed with the organization the handover. In this regard, he will show the organisation the certificate of our local SPCA which confirmed my colleague that he is able to offer a decent and loving home.

Now my colleague can't wait until next week that he finally can get the little white-red cat and I wish him and the cat with all my heart that everything will work out as he has planned.
 

To whom you felt madly in love? For which organisation you are engaged? Whom would you like to have on your side?

But I'm so sorry, that I wasn't able to find a suitable garment in my closet for this post - I hope you forgive me that I only wear a sweater with the fur markings of a cat related animal plus a black lace skirt with a turquoise coat along with my pastel coloured pumps and my black Chanel bag ...


Happy start into the weekend!




Hopefully at least a cat feels attracted by my sweater

Tuesday, October 14, 2014

Characterisation through french fries

Könnt Ihr Euch vorstellen, was das „Liken“ von Pommes frites im Internet über Euren Charakter verrät?

Cap: H&M / Sweater: Black Five / Coat: Gina Tricot /
Bag: Céline / Denims: Meltin Pot / Shoes: Tamaris

Denn wir hatten in unserer letzten Englischstunde wieder ein interessantes Thema. Es ging darum, welche Informationen wir über unsere Person und unseren Charakter über das Internet preisgeben.

Natürlich kann man einiges über die entsprechende Person erfahren, wenn man die von dieser Person selbst angelegten Profile betrachtet und liest. Wir waren uns jedoch einig, dass man in diesen Profilen die eigene Person ganz bewusst positiv oder in Bezug auf eine gewünschte Wirkung darstellen kann.

Nun hat es jedoch offenbar diverse Untersuchungen darüber gegeben, was es zum Beispiel bedeutet, wenn eine Person das Bild von Pommes frites mit einem „Like“ versieht. Ich vermutete ganz banal als Grund, dass diese Person einfach sehr gerne isst, die anderen Teilnehmer unserer Englischstunde, dass diese Person vielleicht auf Diät war und die Pommes deswegen liebend gerne gegessen hätte - aber leider nicht durfte.

Wir lagen jedoch alle ganz falsch mit unseren Annahmen, denn im Rahmen einer Analyse wurde herausgefunden, dass wer ein Bild von Pommes frites „likt“, über überdurchschnittliche Intelligenz verfügt. Denn, so die Schlussfolgerung der Wissenschaftler, wer es sich zugesteht, sich mit solch banalen Dingen wie Pommes frites zu beschäftigen, und diese darüber hinaus auch noch zu „liken“, der hat auf Grund seiner Intelligenz so viel Kapazität übrig, dass er sich eine derartige Banalität erlauben kann.

Mit Offenlegung dieser These entstand natürlich eine rege Diskussion. Wir teilten die Meinung, dass man über das Internet offenkundig wirklich viel mehr von sich preisgibt, als einem oft bewusst ist. Aber die Schlussfolgerung dieser Untersuchung rief bei uns in der Summe Skepsis hervor, auch wenn wir trotzdem alle unisono beschlossen, in Zukunft noch vorsichtiger im Umgang mit dem Internet zu sein - jetzt ganz besonders beim Liken von Bildern und Texten, denn wir möchten natürlich so wenig Informationen über uns preisgeben, die gegebenenfalls gegen unser eigenes Interesse verwendet werden können.

Wie informiert Ihr Euch im Internet über Personen? Wie schützt Ihr Euch im Internet? Was „likt“ Ihr gerne?

Nur habe ich jetzt keine Ahnung, falls ich wirklich ein „Like“ für mein heutiges Outfit mit dem grauen Pommes-Pulli, den hellen Jeans und dem grau-schwarz karierten Mantel bekommen sollte, was das schlussendlich bedeutet …


Can you imagine what your "like" for French fries on the internet tells about your character?

Namely, in the context of our last English lesson we had again an interesting topic. It was about what information we disclose about our person and our character on the Internet.

Of course, you can learn a lot about the appropriate person, if you look at the profiles of this person in the internet. However, all participants of the English lesson agreed that it's easy possible to present oneself in such profiles consciously positive or with respect to a desired effect.

However, there are apparently diverse studies regarding this topic. For example what it means if a person marks the image of fries with a "like". I guessed quite banal that a possible reason could be that this person just really likes to eat. The other participants in our English class, had the opinion that this person may have been on a diet and would therefore love to eat the unfortunately not allowed fries.

Honestly, we were all very wrong with our assumptions, because in the context of the analysis it was found out that those who gave a picture of fries a "like" have above average intelligence. After all, the conclusion of the scientists was, that this person who admits to deal with such mundane things as fries and additional even to "like" them, this person has due to their intelligence not only much capacity left. This person in addition allows oneself to occupy with such banalities.

By disclosing this thesis immediately a lively discussion arose. We shared the view that on the Internet often more of oneself is for other to see as one is aware. But the conclusion of this analysis evoked in all of us skepticism, even if we all in unison decided to be more careful in future in dealing with the Internet - now especially regarding "likes" of images and texts, because we naturally want to give as little information about us to avoid that other persons can be used any information of us against our own interest.

With which methods get you information on the internet about other people? How do you protect yourself on the Internet? Which kind of pictures and posts get your "like"?

Now I have only no idea if I should really get a "like" for my outfit of today with the grey sweater with the french fries, the bleached denims and the grey-and-black checked coat, what finally this does mean …






Rainy fall day in Bavaria