Tuesday, 27 January 2015

Rewarded Courage


Seid Ihr auch aus einem besonderen Grund gerade sehr glücklich?

Hat: H&M / Glasses: Prada / Cashmere sweater: Esprit /
Bag: Céline / H&M / Pants: Asos / Zara

Denn vor ein paar Tagen kam ich am Abend von der Arbeit nach Hause und fand meinen lieben Mann, der an diesem Tag Urlaub hatte, emsig beschäftigt mit Hausarbeit vor. Als ich ihm etwas erzählen wollte, winkte mein Mann nur ab und gab vor, jetzt in diesem Moment für Konversation überhaupt keine Muse zu haben.

Schließlich war es Zeit für unser Abendessen und wie gewohnt versammelten wir uns um unseren großen Esstisch in der Küche. Wir saßen kaum, als unser Sohn, der mit meinem Mann den Tag verbrachte hatte, auch schon anfing, darüber zu berichten, was sie während des Tages unternommen hatten. Da registrierte ich plötzlich eine deutlich hörbare Begeisterung in der Stimme unseres Sohnes und etwas erstaunt vernahm ich, dass mein Mann und unser Sohn zweieinhalb Stunden in dem Sportladen in unserer kleinen Stadt gewesen waren.

„Aha,“ konstatierte ich etwas überrascht, „was habt Ihr denn da so lange gemacht?“ Aus den Augenwinkeln sah ich, dass mein Mann den Kopf schüttelte und unserem Sohn einen Hinweis zu geben versuchte, aber unser Sohn beantwortete unbeirrt meine Frage: „Ja, der Papa hat sich Tourenski gekauft!“

Ich musste lachen und wandte mich an meinen Mann: „Dann hast Du Dich endlich getraut? Das ist doch super, ich freu mich für Dich! Aber erzählen hättest Du es mir schon können.“

Mein Mann blickte etwas verlegen zur Seite: „Äh, hm, irgendwie hatte ich da den Mut nicht dazu, denn ich weiß ja noch gar nicht, ob ich das überhaupt hinkriege, Skitouren zu gehen, denn schließlich habe ich das noch nie gemacht.“

Sofort sprachen da natürlich alle Familienmitglieder meinem Mann mit vereinten Kräften Mut zu und gleich am nächsten Tag ging mein Mann höchst motiviert die erste Skitour seines Lebens. Überaus glücklich - und zum Glück heil und gesund - kam er nach Hause zurück und schwärmte in den höchsten Tönen von seinem Erlebnis.

Ehrlich gesagt hat mein Mann mich mit seiner Begeisterung fast schon ein bisschen angesteckt, diese Sportart ebenfalls zu wagen. Ganz soweit bin ich im Moment jedoch noch nicht, vor allem freue ich mich nämlich, meinen Mann so glücklich und einmal mehr einen Beweis dafür zu sehen, dass es sich sehr oft lohnt, aus den gewohnten Bahnen auszubrechen und etwas Neues auszuprobieren.

Wer hatte für Euch keine Zeit? Seid Ihr schon einmal eine Skitour gegangen? Was habt Ihr Euch Neues getraut?

Aber zumindest von meinem heutigen Outfit her habe ich mir von den knalligen Farben anstecken lassen, die man derzeit für Skitouren trägt, und deswegen nicht nur einen fuchsiafarbenen Mantel, sondern überdies noch eine fuchsiafarbene Hose und einen fuchsiafarbenen Pulli zu meinen schwarzen Pumps angezogen, die immerhin fuchsiafarbene Absätze haben.

Allerdings muss ich gestehen, dass mein Outfit erst richtig perfekt wäre, wenn ich noch den dazu passenden Schal von Windsor hätte - nicht nur deswegen, weil der Schal die ideale Ergänzung zu meinem Outfit wäre, sondern auch, weil Windsor es sich auf die Fahne geschrieben hat, dass wer diese Marke trägt, Qualität und zeitgemäßen Stil schätzt sowie souverän im Leben steht. Und einen souveränen Stand würde ich mir natürlich insbesondere wünschen, wenn ich mich demnächst doch an das Skitouren-Gehen herantrauen sollte …



Are you also just very happy due to a special reason?

A few days ago I came home from work in the evening and found my lovely husband, who had a day off, busily engaged with housework. When I tried to tell him something, my husband waved only aside and pretended that at the moment he was too busy for any conversation.

Finally, it was time for our dinner and as usual, our complete family assembled around our large dining table in the kitchen. Hence our son, who has spent the day with my husband, started to tell what they had done during the day. Suddenly I registered a clearly audible enthusiasm in the voice of our son and somewhat surprised I found out that my husband and our son had been on this day in the sports shop in our small town - and this for two and a half hours!

"Aha," I stated a little surprised, "what have you done there for such a long time?" From the corner of my eyes I saw that my husband shook his head and tried to give an indication to our son, but our son replied unflinchingly my question: "Oh, we were in the sports shop because Papa bought for himself ski for ski touring!"

I had to laugh and turned to my husband: "Well, did you finally have the courage to buy these ski? That's great, I'm glad for you! But you really could have told me that you have bought these ski."

My husband looked a little embarrassed: "Uh, yeah, somehow I didn't have the courage to tell this as I'm not sure if I will be able to do ski with this new ski. You know, after all I never have done a ski tour in my life."

Immediately all family members encouraged my husband and the next day my husband went extremely motivated the first ski tour in his life. Very happy - and fortunately safe and sound - he came back home and enthused highly about his successful new experience.

Frankly, he almost infected me with his enthusiasm and now I'm thinking about to do ski touring, too. I'm still not totally sure at the moment, but mostly I am pleased seeing my husband so happy. And once more this is a proof for me that it is often worthwhile to break out of the beaten track and try something new.

Who didn't have time for you? Do you ski? What did you dare new?

But at least for my outfit of today I have been influenced by the bright colours that are currently worn for ski touring and therefore I wear not only a fuchsia coat, but also fuchsia pants and a fuchsia sweater to my black pumps that have at least fuchsia heels.

However, I have to admit that my outfit would be really perfect if I could have the matching scarf from Windsor - not only because the scarf would be the ideal addition to my outfit but also because Windsor has taken up the cause that whoever wears this brand appreciate quality and contemporary style and stands sovereign in life. And of course a sovereign stand is necessary if finally I should really decide to start to do ski touring, too ...


At least I'm wearing colours which are at the moment in fashion for ski clothes

Saturday, 24 January 2015

Meal with Your Name

Findet Ihr es gut, wenn in der Kantine ein Gericht nach Eurem Namen benannt wird?

Dress: Asos / Jacket: Unreal Fur / Bag: Chanel / Boots: Acne

Denn im Rahmen meines Jobs als Einkäuferin beschaffe ich die unterschiedlichsten, zum Teil sogar verblüffenden Dinge. So lautete kürzlich einer meiner Aufträge, mir ein kleines Geschenk für Jubilare zu überlegen.

Da fiel mir auf der Stelle einiges ein, ehrlich gesagt waren gute und schlechte Einfälle dabei. So hatte ich beispielsweise die Ideen, dass man hochwertige Socken, leckeren Tee, eine Blume aus der Dose oder Gutscheine für eine Wellnesstherme verschenken könnte. Da mich aber diese Einfälle selber nicht direkt vom Hocker rissen, holte ich mir zusätzlich Input aus dem Internet. Manches, was ich dort las, gefiel mir durchaus. Schließlich erstellte ich eine Liste mit meinen gesammelten Vorschlägen und sandte sie an meinen Chef.

Gleich daran anschließend holte ich meinen Chef ab, um gemeinsam mit ihm zum Mittagessen zu gehen. Wir sprachen über meine Vorschläge, da gestand ich meinem Chef: „Ehrlich gesagt, war da ja noch eine ganz besondere Idee auf meiner Liste. Ich habe mich aber nicht getraut, Dir diese Idee zu schicken und deswegen habe ich sie gelöscht. Und zwar war die Idee als besondere Ehrbezeugung Gerichte in der Kantine nach unseren Jubilaren zu benennen.“

Mein Chef lachte lauthals auf: „Ja, klar, und dann hätten wir alle regelmäßig den Herrn Meier zumindest im übertragenen Sinn zum Mittagessen verspeist! Ich denke, das ist jetzt keine so extrem gut umsetzbare Ehrung. Da entscheide ich mich, auch wenn ich in dieser Sache vielleicht ein wenig befangen bin, da ich so gerne Tee trinke, doch lieber für den Tee.“

Ich stimmte in das Lachen meines Chefs mit ein, besorgte weisungsgemäß den Tee und hübsch verpackt in eine Box mit unserem Firmenlogo, wurde dieses kleine Präsent den Jubilaren im Rahmen einer ehrenden Veranstaltung überreicht. Soweit ich es beurteilen kann, freuten sich die Jubilare über das Geschenk. Trotzdem konnte ich mir während der Zeremonie von Zeit zu Zeit ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn ich daran dachte, wie wohl die Reaktion der Jubilare gewesen wäre, wenn sie vernommen hätten, dass künftig ein Gericht in der Kantine den gleichen Namen tragen würde wie sie.

Welche Aufgabe hat zuletzt Eure kreative Ader gefordert? Was würdet Ihr Euch zum Firmenjubiläum wünschen? Wann müsst Ihr heimlich schmunzeln?

Und ich weiß jetzt nicht, ob Ihr auch aus einem ganz bestimmten Grund schmunzeln müsst, während Ihr mich in meinem heutigen Outfit mit dem schwarzes Kleid mit der weißer Spitzenborte, der weißen Fake-Fur-Jacke, den schwarzen Pistol Boots von Acne und meiner schwarzen Chanel betrachtet …


Do you think it's good, if a meal in the canteen of your employer is named with your name?

Namely, as part of my job as a purchaser I have the task to procure different - sometimes even startling - things. Recently it was one of my jobs, to propose a small gift for anniversaries.

On the spot I had some ideas. Frankly some of my ideas were okay and some not really. Among other things I had the idea to give as a present quality socks, biological tea, a flower out of a can or vouchers for a wellness spa. However, since these ideas themselves didn't knock my socks off, I searched for more input on the Internet. Some of the suggestions I read there, I liked indeed. Finally I wrote a list with my proposals and sent it to my boss.

Shortly after I had lunch with my boss. We talked about my suggestions and I confessed: "Honestly, there was still a very special idea on my list. But I didn't have the courage to present you this idea and therefore I decided to delete it. The idea was as a special homage to name selected meals in the canteen with the names of our jubilees."

My boss laughed out loudly: "Yeah, right, and then we had all eaten regularly Mr. Meier at least figuratively for lunch. I think this isn't a really extremely well practicable tribute. Therefore I decide, even though I might be a little affected by my huge tea love, that you should buy tea for the jubilees."

Therefore I purchased as instructed tea and packaged the tea nicely in a box with our company logo. Then this little gift was given to the jubilees in a honorable event.

As far as I can tell, the jubilees were delighted with the gift. Nevertheless, I couldn't sometimes resist to smile during the ceremony when I thought about how the reaction of the jubilees would have been, when they would have heard that in the future a meal in the canteen would have the same name as they have.

Which task has challenged your creativity? What would you want to get for your company's anniversary? When do you have to smile secretly?

And now I don't know if you have also to smile due to a very specific reason during you watch me on the pictures with my white dress with the lace, the white fake-fur jacket, the black Pistol Boots by Acne and my black Chanel ...





Not only a meal with my name and the white snow in Bavaria makes me smile

Wednesday, 21 January 2015

Life Without Internet

Könnt Ihr Euch ein Leben ohne Internet vorstellen?

Cap: H&M / Glasses: Lewi's / Loop: Codello / Shirt: C&A /
Bag: Céline / Jacket: Adidas / Denims: Meltin'Pot / Sneakers: Converse

Denn ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich habe mich sehr an das Internet gewöhnt. Brauche ich zum Beispiel die Öffnungszeiten von unserem Bäcker, dann checke ich das rasch mal eben online. Genauso verfahre ich, wenn ich nähere Informationen zu einer Person, einem geschichtlichen Ereignis oder aus einem anderen Bereich benötige. Und was ich alles über das Internet kaufe, darauf kann ich schon wegen der Vielfalt gar nicht erst näher darauf eingehen. Selbst meine Kommunikation läuft oft über das Internet.

Dabei kann ich mich noch sehr gut an die Zeiten erinnern, als es noch eine Sensation war, einen Computer zu besitzen. Ich weiß noch, wie stolz ich war, dass ich die zweite Person bei meinem damaligen Arbeitgeber war, die einen eigenen Computer bekam. Auch Telex-Geräte zur Nachrichtenübermittlung kenne ich noch gut. Wenn ich eine Information benötigte, dann griff ich zum Lexikon oder hoffte auf jemanden, der mir mehr dazu erklären könnte.

All das ist heute vollkommen überholt: Die Schreibmaschine wird von unseren Kindern als faszinierendes, antikes Teil bestaunt, unser Festnetz-Telefon klingelt nur noch zu allen heiligen Zeiten und die Lexika verstauben unangerührt im Regal. Selbst meine Kochbücher werden seltener aufgeschlagen als früher, denn die Rezeptsuche im Internet ist für mich nur effizienter sondern ich kann oft sogar noch Bewertungen dazu lesen.

Mein lieber Mann und ich sprechen oft darüber, dass wir es als bahnbrechend betrachteten, in unserer Küche einen festen Bildschirmarbeitsplatz zu installieren, damit wir jederzeit auch dort bei Bedarf Zugriff auf das Internet hätten. Nun ist diese Einrichtung vollkommen hinfällig, denn Laptop, Tablets und Mobiltelefone sind genau zu diesem Zweck für jeden jederzeit greifbar.

Ich persönlich finde durchaus, dass das Leben durch die optimierten Geräte und die ständig zur Verfügung stehenden Daten einfacher geworden ist, selbst wenn natürlich auch für mich die Versuchung, jederzeit und immer online zu sein, mitunter zur Herausforderung wird. Verzichten möchte ich auf diese Annehmlichkeiten keinesfalls mehr, und nicht nur deswegen, weil mir das Internet ganz neue Welten erschlossen hat.

Gibt es in Eurem Leben eine Zeit ohne Internet? Was macht Ihr im Internet? Wann wird das Internet für Euch zur Versuchung?

Und weil ich mir auch ein Leben ohne Jeans nicht vorstellen kann, habe ich heute extra meine Used-Boyfriend-Jeans zu meinen silbernen Converse Chucks, der schwarzen Adidas-Jacke, dem rot-karierten Loop und meiner schwarzen Céline Trapeze angezogen …


Can you imagine a life without Internet?

Because I don't know what's about you, but I'm very accustomed to the Internet. For example, if I need our baker's opening hours, I check this quickly online just as if I need more information about a person, an historical event or from another scope. And I won't go into details about the variety I buy on the Internet. Even my communications often is conducted through the Internet.

But I can still vividly remember the days when it was a thrill to own a computer. I remember how proud I was that I was the second person in my former job who got an own computer. Further I know telex systems for messaging still very good. If I needed a piece of information I picked up the lexicon or hoped I knew someone who could tell me more about my question.

All this is now completely obsolete: The typewriter is admired by our children as a fascinating antique piece, our landline phone rings only once in a blue moon and the encyclopedias gather dust untouched on the book shelf. Even my cookbooks are rare consulted than before, because the recipe searching on the Internet is not only more effective for me - additionally I have often the possibility to read reviews about what I want to cook.

My lovely husband and I often talk about the fact that we saw it as groundbreaking to install in our kitchen a computer, so that we also in the kitchen could have access to the Internet. Now this device is completely obsolete, because laptops, tablets and mobile phones are just within reach for this purpose for anyone at anytime.

I personally find life has become quite easier through the optimized devices and the ever-available data, even, of course, the temptation to be online at any time is sometimes a challenge for me. But I won't to live without these devices and possibilities in future - one of the reason for this is that the internet has opened a whole new world for me.

Was there a time in your life without the Internet? What are you doing on the Internet? When is the Internet for you a temptation?

And because I neither able to imagine a life without jeans, today especially I put on my distressed boyfriend jeans to my silver Converse Chucks, my black Adidas jacket, the red-checkered loop scarf and my black Céline Trapeze ...




Can't live without Internet - even when it's snowing in Bavaria ...

Sunday, 18 January 2015

Bad Existence

Findet Ihr es schlimm, dass es Euch gibt?

Glasses: Prada / Sweater: H&M / Gloves: C&A /
Bag: Chanel / Skirt: Asos / Shoes: Mango

Denn vor ein paar Tagen hatte ein guter Freund von uns Geburtstag. Da es wirklich schön ist, dass es unseren Freund auf dieser Welt gibt, beschloss ich gleich in der Früh, ihm per WhatsApp zu gratulieren und ihm genau das zu schreiben.

Ein wenig wunderte ich mich zwar, dass unser Freund überraschend lange für seine Antwort auf meine Nachricht brauchte und dass diese eher verhalten klang. Denn unser Freund schrieb mir nach ein paar Stunden nur: „Okay. Wir sehen uns dann ja heute Abend.“

Als wir wie vereinbart am Abend bei unserem Freund eintrafen, um dort seinen Geburtstag zu feiern, gratulierte ich ihm zusätzlich zu meinen virtuellen Glückwünschen vom Morgen natürlich sofort auch noch persönlich: „Alles Liebe und Gute zum Geburtstag mein Bester,“ rief ich aus, während ich unseren Freund herzlich umarmte, „es ist wirklich schön, dass es Dich gibt!

Unser Freund erwiderte meine Umarmung nicht ganz so enthusiastisch und fragte mich dabei: „Du bist wirklich froh, dass es mich gibt?“

Erstaunt blickte ich unseren Freund an: „Natürlich, ich hoffe Du weißt, wie gerne ich Dich habe.“

Nun schüttelte unser Freund zu meiner Irritation seinen Kopf: „Bisher glaubte ich das in der Tat zu wissen, aber was Du mir heute früh geschrieben hast, hat mich dann doch etwas durcheinandergebracht. Du hast mir nämlich eine Nachricht geschickt, in der stand: ‚Es ist schlimm, dass es Dich gibt.‘“

Sofort lief ich hochrot an und keuchte entsetzt: „Oh nein, das habe ich wirklich geschrieben? Das tut mir so leid, da hat mir wohl die automatische Wortvervollständigung auf meinem Handy einen Streich gespielt, und ich habe es nicht gemerkt. Ich bitte Dich tausendmal um Entschuldigung, denn es ist alles andere als schlimm, dass es Dich gibt. Im Gegenteil, Du bist eine absolute Bereicherung für diese Welt!“

Unser Freund winkte ab: „Ist schon gut, ich hatte mir fast schon so etwas gedacht. Mach Dir keine Sorgen, das passt schon.“

Erleichtert drückte ich unseren Freund noch einmal, diesmal ganz besonders innig: „Danke, dass Du mir das verzeihst, aber mein Missgeschick ist mir echt total peinlich.“ Und einmal mehr nahm ich mir vor, alles vor dem Verschicken noch mal ganz genau durchzulesen, damit mir so ein Malheur nicht noch einmal passiert.

Wem habt Ihr zuletzt zum Geburtstag gratuliert? Über welche Person seid Ihr froh, dass es sie gibt? Welches Malheur mit einer Nachricht ist Euch unterlaufen?

Und ich hoffe jetzt, dass ich mein heutiges Outfit mit meinem roten Oversized-Rollkragenpulli, dem schwarzen Leder-Bleistiftrock, den schwarzen, spitzen Schnürstiefeletten und meiner schwarzen Chanel nicht schlimmer beschrieben habe, als es ist ...


Do you think it's bad that you are here?

Recently was the birthday of a good friend. And because it's really wonderful that our friend lives in this world, I decided already in the morning to congratulate him via WhatsApp and wrote exactly my opinion to him.

I was a little bit astonished that our friend for his response needed surprisingly long and that finally his answer sounded rather restrained. Because our friend wrote only to me after a few hours, "Okay. We'll see us tonight."

When we arrived in the evening in our friend's house to celebrate his birthday, I congratulated him in addition to my virtual congratulations from the morning of course personally: "All the best for your birthday, my dear," I exclaimed, while I hugged our friend warmly, "It's really that wonderful that you exist!"

Our friend hugged me not as enthusiastic and asked: "You're really glad that I exist?"

Astonished, I looked at our friend: "Of course, I hope you know how much I like you."

Now to my confusion our friend shook his head: "Until this morning I believed what you say. But then I got your message and I was a little messed up as your wrote 'It's bad that you exist.'"

Immediately, I blushed and gasped, "Oh no, I've written this really? I'm so sorry! But it seems like the automatic word completion on my phone has played me a trick, and unfortunately I didn't notice this. I beg you thousand pardons, as it is anything other than bad that you exist. On the contrary, you are an absolute asset for this world!"

Our friend waved aside: "It's okay, I almost thought in this direction that the phone played you a trick. Don't worry, please forget it."

Relieved, I hugged our friend again: "Thank you so much for forgiving, but my misfortune is really embarrassing."

And once more I made up my mind to read each text exactly before sending out - maybe I can avoid with this intention that such a mishap will be happen again.

To whom said you recently Happy Birthday? About which existence you are happy? What mishap with a message did happen to you?

And now I hope only that I haven't described my outfit of today with my red oversized turtleneck, my black leather pencil skirt, the black, pointy laced boots and my black Chanel, worse than it is in fact ...



Disputable existence on a winterly day in  Bavaria